Historie

Als im April 1972 die AEVO eingeführt wurde, sahen sich viele Berufsausbilder/innen weder anerkannt, noch wurde die zu leistende Arbeit und die Aufgaben für die Wirtschaft gerecht beurteilt.

Der Gedanke, dass ein wirksamer Fachverband hier Abhilfe schaffen könnte, führte zur Gründung von Landesverbänden, die sich wiederum zum Bundesverband Deutscher Berufsausbilder zusammenschlossen.

So legte im Januar 1973 Franz Wagner, mit einigen Kollegen in Bayern den Grundstein des heutigen BAV.

Die offizielle Gründung fand am 23. Oktober 1973, im ehemaligen "Schwabinger Bräu" in München statt.

 

 

Dem ersten Vorstand gehörten an:

Gerhard Wenger München 1. Vorsitzender
C.Walter Merx Fürth Stellvertreter
Christoph Lang München 2. Vorsitzender
Heinz-Werner Schulze Kempten Stellvertreter
Alois Braun München 3. Vorsitzender
Wolfgang Sefferin Augsburg Stellvertreter
Peter Lamprechter München Schatzmeister
Walter Sneikus Rollhofen Schriftführer

Der Landesverband Bayern zeigte sich beim ersten Bildungskongress des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung am 25. und 26. April 1974 erstmalig mit Erfolg in der Öffentlichkeit und ist seitdem immer mit einem Informationsstand und einer Podiumsdiskussion vertreten.

Es folgten Bezirksgründungen, da der Erfolg des BAV nur durch die Arbeit vor Ort gewährleistet war.
1974 wurden die Bezirke München, Würzburg, Schweinfurt, Ingolstadt, Oberland, Aschaffenburg; 1975 Inn-Salzach; 1977 Nürnberg; 1980 Donau-Ries und 1985 Landshut gegründet.
Dadurch konnte am 26. Oktober 1974 die erste Landesdelegiertenversammlung in Feldkirchen durchgeführt werden.
Diese aktiven Bezirke trugen dazu bei, dass Bayern heute noch der mitgliedstärkste Landesverband ist.

Der derzeitige Landesvorsitzende Claus Hutter, wurde im Herbst 2009 in dieses  Amt gewählt. Vor ihm hatten Manfred Thieme, Gerhard Wenger, Josef Adam und Alfred Leuenberger dieses Amt inne.

Es waren und sind heute noch haupt- und nebenamtliche Berufsausbilder/innen, Ausbildungsleiter/innen aller nur erdenklichen Betriebsgrößen, der unterschiedlichsten Branchen, der Fort- und Weiterbildung, der Umschulung und Rehabilitation, die sich für die unmittelbaren Belange der Berufsausbilder/innen einsetzen und die Interessen der Berufsausbilder/innen in vielen Arbeitskreisen, Verbänden und in der Öffentlichkeit vertreten.

Der Berufsausbilder - Verband Bayern e.V. ist vom bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft , Verkehr und Technologie als Arbeitnehmerorganisation anerkannt und kann somit geeignete Mitglieder für Prüfungsausschüsse vorschlagen.

Der Verband ist unabhängig, partei- und weltanschaulich neutral und verfolgt keine wirtschaftlichen Ziele.